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Blick auf Machu Picchu

Schutzmaßnahmen am Machu Picchu: Was Touristen wissen müssen

Sie gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Perus: Die präkolumbische Ruinenstadt Machu Picchu. In den vergangenen Jahren hat das Touristenaufkommen in der Inkastadt stark zugenommen. Allein im ersten halben Jahr 2017 bereisten 610.000 Menschen das UNESCO Weltkulturerbe. Um die Andenstadt nachhaltig zu schützen, testet das Kulturministerium nun eine Reihe von Maßnahmen zur Vorbeugung von Schäden an der historischen Architektur. Es sollen sich nicht mehr zu viele Besucher gleichzeitig auf dem Wahrzeichen Perus aufhalten.

Ab Juli müssen sich Touristen auf folgende Veränderungen einstellen:

  • Es gibt zwei Eintrittsperioden: 6-12 Uhr oder 12-17.30 Uhr
  • Gruppen benötigen einen zertifizierten Führer, der max. 16 Reisende betreuen darf
  • Betreten ist nur auf den drei festgelegten Routen möglich
  • keine Sonnenschirme
  • Taschen dürfen nicht länger als 20 cm sein
  • Essen und Getränke dürfen nicht mitgeführt werden (Ausnahme: Wasserflaschen)
  • Kinderwagen und Spazierstöcke sind nicht erlaubt (Möglichkeit zu besonderer Erlaubnis möglich)
  • keine Stative
  • keine Absatzschuhe

Die Behörden planen eine Auswertung der Ergebnisse in den kommenden Monaten und eine entsprechende Anpassung der Maßnahmen.