Titicacasee – zauberhaftes Andenmeer

Der auf einer Höhe von 3.810 m gelegene Titicacasee ist der weltweit höchstgelegenste See dieser Göße. Sein Wasserpegel variiert mit den Jahreszeiten; dabei misst der See im Durchschnitt eine Länge von 194 km und hat an der breitesten Stelle eine Ausdehnung von 80 km. Im See selbst liegen viele Insel, deren Bewohner traditionell vom Ackerbau, der Fischerei und Weberei leben. Seit frühester Zeit kultivieren die Insulaner hier Kartoffeln und Quinoa auf terrassierten Feldern, deren Verkaufserlöse der Gemeinde zugute kommen. Auch ist das Vermieten privater Gästezimmer (ohne Strom) für diese Region typisch, denn Hotels existieren nicht.

Der Zauber des „Andenmeeres“ ist mit jedem Atemzug spürbar. Unvergessliche Momente entstehen, wenn man mit einem der Schilfboot über das kristallklare Wasser gleitet hinüber zu den Islas Taquile, Amantani und Anapia, stets die bolivische Königskordillere auf Augenhöhe. Im bolivischen Teil des titicacasees findet man zudem die Isla del Sol, welche in der Inka-Mythologie als Geburtsstätte ihrer Zivilisation gilt. Der Überlieferung zufolge finden sich auf dieser Insel zwei große Fußabdrücke der Sonne als sie ihre Kinder hier ausgesetzt hatte: Manco Capac, der Sohn der Sonne und seine Schwester Mama Ocllo, die Tocher des Mondes.




Das Leben am Titicacasees ist einfach und dennoch wirken die Menschen zufrieden und glücklich. Sie möchten nicht weg von ihren künstlich angelegten Inseln aus Schilf, den Islas Uros. Nur zu Feierlichkeiten oder am Markttag machen sie sich auf nach Puno, Perus Folklorezentrum und Schmelztiegel andin-kolonialer Volkskunst. Das 18-tägige Fest zu ehren der Mamita Candelaria ist eines der bedeutensten Ereignisse im Jahreszyklus.



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