Traumstrand in Máncora in Nordperu ((© Las Pocitas)

Strände, Surfspots und Badeurlaub in Peru

Badeurlaub in Peru kann man grundsätzlich nur im Norden des Landes machen. Von 3000 Kilometern Küste lieg der allergrößte Teil am kalten Humboldt-Strom. Die Nordküste aber, die an Ecuador grenzt, bietet auf etwa 300 Kilometern weite Sandstrände mit warmen Wassertemperaturen, Palmen und Fischerdörfern. Badeurlauber könnnen sich aus verschiedenen Strandtypen und -orten die passenden raussuchen, ob verträumt und ruhig oder actionreich und wassersportlich.

Erholung an Perus Stränden

Schilfpferdchen in Peru: traditionell gefertigte kleine Fischerboote am Strand von Huanchaco

Auf dem Küstenabschnitt zwischen Talara und Tumbes (etwa 180 km) liegen Perus berühmteste Badeorte Punta Sal (feiner weißer Sand), Máncora, Vichayito, Cabo Blanco, Posada und Zorritos. Nirgendwo anders in Peru besitzt das Wasser ganzjährig eine so angenehme Badetemperatur wie in seinem oberen Küstenabschnitt, denn südlich von Talara sorgt der Humboldtstrom mit seinem Antarktiswasser für durchschnittlich 7 bis 8 Grad kühlere Wassertemperatur als im restlichen Ozean auf diesem Breitengrad. Ein Grund mehr, warum man in den Sommermonaten auch Einheimische hier treffen kann.

Entlang der nordperuanischen Küste … Sehenswürdigkeiten und Baden!

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Peru

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Perus Surferparadies

Aber die nördliche Küste ist nicht nur zum Baden da. Sie ist auch das Surfmekka in Peru. Hier findet man La Punta, Casablanca oder La Vuelta – Surfer-Codewörter für beliebte Wellen. Denn Peru ist auch das Land der besten, längsten und konstantesten Linkswellen der Welt. Und auch Lima hat sich einen Ruf als Hauptstadt für Funsport erarbeitet.

In und um Lima sind Top-Locations für Wellenreiter angesiedelt. Dank der Vielzahl an guten Spots kann man ganzjährig unbelebte Strände mit ausgezeichneten Wellen finden. In Miraflores sind die Strände Waikiki und Makaha ideal für Anfänger. Erfahrenere Wellenreiter zieht es zum Strand La Herradura (12 km südlich von Lima) mit Wellen bis zu drei Meter Höhe oder zu den Spots um Punta Rocas, Punta Hermosa und San Bartolo. Hier geht die Wüste direkt in den Ozean über – wunderschön! Am Offshore Riff reiten Experten auf vier Meter hohen Traumwellen, an anderen Stellen geht es bei sauberen Tube-Wellen von ein bis zwei Meter Höhe etwas moderater zu. Im Sommer werden außerdem am Strand die Nächte durchgetanzt!

Reisezeit für Strandurlaub in Peru

An Perus Küstenwüste regnet es während des peruanischen Sommers ( Oktober bis März) überhaupt nicht und im Winter (April bis September) so gut wie nicht. Die Lufttemperaturen sind allerdings im peruanischen Sommer noch wärmer als im Winter und damit sind die Monate Dezember bis April besser zum Sonnen- und Strandbaden an Perus Küste geeignet.