Choquequirao-Trek

„Kleine Schwester“ wird die Ruinenanlage Choquequirao wegen der Ähnlichkeit zu Machu Picchu oft genannt. Tatsächlich ist diese Inka-Stätte, mitten in den Anden Perus auf 3.085 Metern Höhe gelegen, jedoch um einiges größer und muss sich daher kaum, was ihre Bedeutung angeht, hinter dem Kult um das Inka-Heiligtum Machu Picchu verstecken.

Dennoch ist sie bislang vom Massentourismus verschont geblieben. In gleichem Maße blieb sie auch von den spanischen Eroberern unentdeckt, als sie Ende des 16. Jahrhunderts als letzte Zuflucht für flüchtende Inkas diente. Denn die Choquequirao-Stätte erreicht man nur durch eine mehrtätige, mühselige Wanderung zu Fuß.

Erreichbarkeit der Choquequirao-Stätte

Es gibt keinen Shuttle, Zug, Bus, Helikoter, Seilbahn oder ähnliche Transportmittel wie hinauf zum Machu Picchu, was den Choquequirao-Trek daher eher einsam werden lässt. Sämtliche Seilbahnpläne wurden zwischenzeitlich wieder auf Eis gelegt. Alternativ ist eine Straße geplant. Bis dahin bleibt der mühselige Wanderweg den Alternativtouristen vorbehalten, was vielen Trekkern allerdings einen Hauch von Exklusivität verleiht. Denn somit bleiben Aktivwanderer unter sich.

Proviant und Gepäck wird meist von Maultieren entlang der schmalen Pfade getragen. Touristen verirren sich kaum in diese Gegend, deren schneebedeckte Gipfel der Andenpässe zwischen 2.000 m und 4.000 m hoch emporragen. Nicht weit entfernt zeigt sich der heilige Berg Salkantay; ein lohnenswerter Anblick beim Verweilen und Campen in den mitgeführten Zelten.

Choquequirao-Trek: Touren, Dauer und Übernachtungen

Eine Wanderung zum Choquequirao-Komplex entlang der Steilhänge dauert bis zu fünf Tage bzw. 4 Übernachtungen und erstreckt sich über eine Länge von 32 km. Die meisten Wanderer starten in kleinen Gruppenreisen im kleinen Ort Cachora auf einer Höhe von 2850 Metern, wo auch die Lastentiere geschultert werden. Wegen der spärlichen Besiedlung unterwegs ist es sinnvoll, sich einer geführten Tour anzuschließen.

Nach Cachora gelangt man über die Stadt Cusco via Transfer. Als Zwischenstops zum Übernachten eignen sich die Zeltplätze von Chiquiska, (alternativ Santa Rosa und Marampata), Choquequirao,  Playa Rosalinas und diverse Hotels in Cusco. Die Etappen müssen allerdings gut durchkalkuliert sein, daher sollte man nicht ohne Experten und deren Wissen loswandern.

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Peru

Choquequirao-Trek
5 Tage Trekkingtour

  • Wanderungen abseits der Hauptrouten
  • Vielfältige Kombinationsmöglichkeiten

Was Besucher in der Choquequirao-Stadt erwartet

Die vergessene Ruinenstadt Choquequirao, zu deutsch „Wiege des Goldes“, wurde wahrscheinlich vom Inka-Herrscher Tupaq Inka Yupanki in den letzten Tagen des Inka-Reiches erbaut. Bis heute sind etwa 80 % der gesamten Stadt offengelegt. Trotz ihrer jahrhundertjahrealten Substanz sind die verschiedenen Ebenen der Tempel, Paläste, Wasserleitungen und landwirtschaftlichen Flächen noch immer in fantastischem Zustand.

Eingebettet in ein einzigartiges Landschaftsbild ist die mutmaßlich letzte Zufluchtsstätte der Inka ein weiterer Beweis für die so außergewöhnliche Architektur der damaligen Zeit. Wer den Rückweg über Cachora nach Cusco bestreitet, kann unterwegs einen Halt bei den Thermalquellen von Cconocc einlegen.

Fakten zum Choquequirao-Trek

Schwierigkeitsgrad: Anspruchsvoll

Beste Reisezeit: April bis Oktober