Vilcabamba-Trek

Die Trekkingroute durch die Cordillera Vilcabamba nördlich von Cuzco offenbart ein Stück mehr das unbändige Peru. Ausgehend von den Ruinen von Vitcos führt der Vilcabamba-Trek über mehrere Andenpässe bis zur sagenumwobenen Ruinenanlage von Machu Picchu. Auf ursprünglichen, teils verwilderten Inka-Wegen streift der Trail die Ufer eiskalter Gebirgsbäche und schlängelt sich an den Ausläufern riesiger Gletscherzungen entlang.

Erst in den Tiefen der Vilcabamba-Schlucht selbst eröffnet sich dem Wanderer die wahre Vielfalt der subtropischen Tier-, Pflanzen- und Dschungelwelt. Der Zauber dieser einmaligen Bergketten wird von Kontrasten gekennzeichnet, die ihresgleichen suchen. Atemberaubend schön liegt der Trail in einem völlig intakten und ausgeglichenen Ökosystem.

Anforderungen an Vilcabamba-Trekker

Der Wanderpfad zum Reisehöhepunkt Machu Picchu ist weniger überlaufen als der bekannte Inka Trail und stellt womöglich den anspruchvollsten Inka-Trek dar. Insbesondere zur Machu Picchu-Hauptsaison (Mia bis September) ist der Vilcabamba-Trek aber eine lohnenswerte Alternative zum Hauptweg.

Durch seine Abgeschiedenheit und steile Berggänge sollten sich Individualwanderer allerdings gut vorbereiten, denn die Infrastruktur ist recht dürftig und die Wege erfordern gute Kondition und Trittsichersicht sind absolute Voraussetzung. Mit Guide erkunden Sie den Vilcabamba-Trek sicher und ohne schweres Gepäck.

Alles inklusive: Zeltausrüstung, lokale Bergführer, Koch, Kochutensilien und Gepäcktransport während des Trekkings …

– Anzeige –

Peru

Trekking durch das Reich der Inka – Pilotreise
20 Tage Trekkingrundreise

  • Reise für Trekkingbegeisterte sowie Natur- und Kulturliebhaber
  • Kultur pur in Cusco und dem Heiligen Tal der Inka
  • 6-tägiges Traumtrekking nach Choquequirao und Machu Picchu

Länge, Dauer und Verlauf des Vilcabamba-Trek

Die Anreise zum Vilcabamba-Trek beginnt mit einer siebenstündigen Busfahrt von Cusco aus. Startpunkt der Wanderung ist das Vilcabamba-Tal und der 60 km lange Marsch dauert etwa fünf Tage. Reisende überqueren drei Pässe. Unterwegs streift man alte Inka-Sehenswürdigkeiten wie den Vitcos-Rosaspata und das Ñust’a Hisp’ana. Gegen Ende des Treks können sich Wanderer in heißen Quellen entspannen.

Trekkingreisende starten in Huancacalle in der Vilcabamba-Schlucht, wo die erste Zeltübernachtung stattfindet. In der Nähe steht die Inka-Ruinenanlage von Vitcos – ein unbekannter Besichtigungsort. Die nächsten Stationen mit Zeltübernachtung auf dem Vilcabamba-Trek sind Kollpa → Lazunapampa →  Yanama Dorf. Von Yamana aus fährt man mit dem Bus bis Aguas Calientes und dann mit der Andenbahn zum Machu Picchu.

Tipps und Fakten rund um eine Vilcabamba-Trekkingtour

  • Beste Reisezeit: Mai bis September. In der Regenzeit von Oktober bis April sollte man nicht zum Vilcabamba-Trek aufbrechen, da Regenwolken nicht nur ungemütliches Wetter bringen, sondern auch die Sicht verderben.
  • Ein sehr gutes Anti-Mückenspray mitnehmen: Es gibt kleine schwarze Fliegen, die zwar harmlos sind, aber noch Wochen später jucken können.